Über den Film

Ballett ist ihr Leben! 5.000 Tänzer aus der ganzen Welt. Fünf Minuten Bühnenpräsenz. 300 Sekunden, die das ganze Leben für immer verändern. Beim YOUTH AMERICA GRAND PRIX, einem der größten und renommiertesten Ballett-Wettbewerbe, geht es für die jungen Tänzerinnen und Tänzer um alles. Sie kämpfen um eine Handvoll der besten Stipendien und Verträge der Welt. Mit Herzblut und Leidenschaft, blutigen Füßen und schmerzenden Gliedern fiebern sie einem einzigen Ziel entgegen: ihrem großen Auftritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten.

Bess Kargman begleitet in ihrem preisgekrönten Dokumentarfilm FIRST POSITION sechs junge Ausnahme-Talente bei der Vorbereitung auf diesen alles entscheidenden Moment. Wir sehen wie aus Spaß ein Lebenstraum wird, der mit Ehrgeiz, Beharrlichkeit und absoluten Perfektionismus verfolgt wird. FIRST POSITION ist ein höchst fesselndes und bewegendes Porträt der begabtesten, jungen Ballettstars von Morgen, die nur eines wollen: Tanzen!

Director's Statement

Während meiner gesamten Kindheit habe ich getanzt. Ich liebte das Ballett schon immer, trotz meines frühen 'Ruhestands' im Alter von 14 Jahren. Ganze vierzehn Jahre später, als ich eine Pause vom Journalismus machte, um mit den Arbeiten an meinem Langspielfilmdebüt anzufangen, fasste ich den Entschluss, genau den Film zu machen, den ich schon immer sehen wollte. Ich hatte großes Glück: Eines Tages ging ich in Manhattan an einer Gruppe Ballett-Tänzer vorbei, die gerade darauf warteten, in die letzte Runde des Youth America Grand Prix-Wettbewerbs zu kommen, der jährlich im Frühjahr stattfindet. Die Veranstaltung war ausverkauft, also schlich ich hinein und saß in den hinteren Reihen. Ein elf Jahre altes Mädchen kam auf die Bühne („Mini-Baby-Ballerina”, habe ich sie getauft), deren zweiminütige Aufführung von solch einer Kunstfertigkeit, Grazie und Stärke strotzte, dass ich aufstand, aus dem Theater ging und wusste: Das ist MEIN Film.

Es folgte ein spannendes (und hin und wieder anstrengendes) Jahr mit Fundraising und Dreharbeiten, dann fast ein Jahr Postproduktion. Ich wusste, dass ich zeigen wollte wie vielfältig die Welt des Balletts hinsichtlich des sozialen und ökonomischen Status, Herkunft und Geographie ist. Außerdem wollte ich Stereotypen aufsprengen (nicht alle dünnen Ballerinas sind magersüchtig; nicht alle männlichen Ballett-Tänzer sind schwul; nicht alle Bühnenmütter sind wahnsinnig, und so weiter). Ich wollte zeigen, dass ein Wettbewerb, der Stipendien für die besten Ballett-Schulen vergibt, den Weg ebnet, es als Tänzer zu schaffen. Aber der steile Aufstieg kann auch entmutigend sein. Ballett-Training ist extrem teuer und Verletzungen können Karrieren zerstören. Aber es war mir wichtig zu zeigen, dass das erforderliche Ausmaß an Hingabe (und das Maß an Training), um als Tänzer erfolgreich zu sein, dasselbe ist, wie in jedem anderen professionellen Sport auch.

Ich freue mich unendlich nun diese Möglichkeit zu haben und bin den talentierten Menschen (sowohl vor, als auch hinter der Kamera) extrem dankbar, die alles dafür getan haben, dass FIRST POSITION zu dem Film wurde, den ich schon immer sehen wollte!

-Bess Kargman

Über die Balletttänzer

  • » Miko Fogarty

    Miko Fogarty wurde 1997 in London, Großbritannien geboren und trainiert mit Viktor Kabaniaev innerhalb des „Professional Program“ der Westlake School of Perfoming Arts in San Fransisco, USA. Momentan lebt sie mit ihrem Bruder Jules, ihrer Mutter Satoko und ihrem Vater Mat in Orinada, Kalifornien bei San Fransisco.

    Während der Dreharbeiten trainierte sie im renommierten „Diablo Apprentice Program“. So lang sie sich erinnern kann, wollte sie professionelle Ballerina werden. 2008, 2009 und 2010 trainierte Miko beim „Royal Ballet School's International Summer Program“, einem Sommerprogramm der Royal Ballet School in London. Sie wurde dort für die Tanzsoli der Abschlussaufführung gewählt und erhielt jedes Jahr den „Commendation Award“, eine Auszeichnung für besonders gute Leistungen während des Sommers.

    In den Jahren 2009, 2010, und 2011 trat sie beim „Youth America Grand Prix“ an und wurde 2011 sogar eingeladen bei der „YAGP 2011 Ballet Grand Prix Tour“ aufzutreten, einer Auftrittstour des „Youth America Grand Prix“ durch zahlreiche amerikanische Städte. Dort tanzte sie mit erfahrenen Tänzern wie Jose Manuel Carreno, Igor Kolb, Elisa Carrillo Cabrera, Mikhail Kaniskin, Oksana Skorik, Drew Jacoby und Rubinald Pronk. Seit 2009 (ihrem zwölften Lebensjahr) absolviert sie die Schule online, um dem Ballett mehr Zeit widmen zu können. Die Fernschule erlaubt ihr vier bis fünf Stunden am Tag zu trainieren, zu Wettbewerben zu reisen und an Touren teilzunehmen. Miko wurde zu einer der „Einflussreichsten Personen 2011“ im Dance Spirit Magazine ernannt.

  • » Jules Fogarty

    Jules Fogarty wurde im März 1999 in London, Großbritannien geboren. Sein Vater ist Engländer, seine Mutter Japanerin. Als Jules fünf Monate alt war, zog er mit seiner Familie nach Kalifornien und begann mit dem Ballett-Tanz im Alter von vier Jahren. Tanz machte ihm als kleines Kind genauso viel Spaß wie mit seinen Freunden zu spielen und herumzualbern.

    Im Alter von neun Jahren trat Jules zum ersten Mal bei YAGP auf und im darauffolgenden Jahr (wie in FIRST POSITION zu sehen) ergriff er wieder an diese großartige Chance. Eines Tages will er aber Unternehmer werden, so wie sein Vater.

  • » Joan Sebastian Zamora

    Joan Sebastian, stark und ernst, verließ mit 16 Jahren sein Heimatdorf bei Cali (Kolumbien), auf der Suche nach einer besseren Zukunft in Amerika. Seine Mutter, die sich selbst als ehemalige, frustrierte Ballerina bezeichnet, ist seine größte Unterstützung. Bei jedem Anruf nach Hause wird er an die großen Opfer erinnert, die seine Familie für ihn bringt und an ihre hohen Erwartungen, sie bald im Gegenzug unterstützen zu können. Joan Sebastians größter Traum ist es einmal für das Royal Ballet in London zu tanzen, an dem auch sein größtes Idol, der Kubanische Star Carlos Acosta, tanzt. Vielleicht kommt er mit der Teilnahme am YAPG der Erfüllung seines Traums einen Schritt näher.

  • » Aran Bell

    Aran Bell, elf Jahre, begann mit vier das Ballett-Training in Bremerton, Washington mit Michiko Black und trainierte danach beim Central Pennsylvania Youth Ballet. Ursprünglich aus Washington, wurde sein Vater, ein Militärarzt, zur US Navy Base in Neapel versetzt. Die gesamte Familie zog mit nach Italien, wo Aran ab 2009 bei Denys Ganio in Rom trainierte. Er besuchte zudem die Sommerprogramme der Royal Ballet School und des American Ballet Theatre.

    Aran nahm in den Jahren 2009, 2010 und 2011 am „Youth America Grand Prix“ teil. 2010 gewann er beim Internationalen Ballettwettbewerb in Mailand den „Grand Prix“ und gewann die Goldmedaille beim Internationalen Ballettwettbewerb in Rieti (Italien). Aran trat zudem bei unzähligen Galas in Europa und den USA auf. Zu Hause erhält Aran privaten Schulunterricht, um die zwei Stunden Fahrzeit zu seinem Training in Rom auf sich nehmen zu können.

    Er trainiert ungefähr fünf Stunden täglich. Zu Arans Hobbys gehören unter anderem Skateboard und Snowboard fahren und mit Actionfiguren spielen.

  • » Michaela DePrince

    Michaela DePrince, Kriegswaise aus Sierra Leone, wurde im Alter von vier Jahren von einer amerikanischen Familie aus New Jersey adoptiert. Als kleines Kind war ihre einzige Begegnung mit Ballett, ein zerknülltes und verschmiertes Foto aus einem Magazin, das sie an den Toren des Waisenhauses fand.

    Michaela bat ihre neue amerikanische Mutter inständig sie Tanzstunden nehmen zu lassen, und bald erlernte sie Ballett, Modern Dance, Stepptanz und Jazzdance in der Dalia Hay's Dance Academy in Cherry Hill, New Jersey. Sieben Jahre lang trainierte sie Ballett-Tanz an der „Rock School for Dance Education“, wo sie ihre Begeisterung für Modern Dance, Stepptanz und Jazzdance ausleben konnte.

    Noch an der The Rock School gewann Michaela sowohl den „Hope Award“ als aussichtsreichste Nachwuchstänzerin, als auch den „Junior Grand Prix“ für herausragende Leistungen in ihrer Altersklasse beim „Philadelphia Regional Youth American Grand Prix“. Im Alter von 11 bis 13 Jahren trainierte Michaela in Nord-Vermont bei Vanina Wilson, einer französischen Tänzerin, die am Pariser Opernballett tanzte, Alain Albertson Murphy, ehemaligem Ensemblemitglied des San Francisco Ballett und Aley Nagiba, ehemaliger Solist am Pittsburgh Ballett-Theater.

    In dieser Zeit hatte Michaela auch das große Glück mit zwei Legenden der Ballett-Welt zu trainieren: mit Monsieur Daniel Seiller in Montreal und mit Mister Arthur Mitchell am Tanztheater des Sommerprogramms „Harlem's Summer Intensive“. Sie besuchte den Sommerkurs des American Ballet Theatre in New York zum ersten Mal im Alter von 13 und erhielt am Ende dieses Sommerprogramms ein Stipendium des Ballett-Theaters. Michaela nahm außerdem 2010 am „International Ballet“-Wettbewerb in Jackson und fünf Jahre hintereinander am „Youth American Grand Prix“ teil.

  • » Rebecca Houseknecht

    Ursprünglich begann Rebecca mit dem Tanzen nur aus Spaß, aber mit der Zeit wurde daraus immer mehr. Tanzen wurde ein Weg für sie, sich ohne gesprochene Sprache auszudrücken. Ihre bemerkenswerte Technik lernte sie am Maryland Youth Ballet. Ihre Freunde fragen oft, ob sie das Training nicht mal für einen Tag ausfallen lassen kann. Rebecca weiß, dass es den Leuten schwer fällt zu verstehen, wie diszipliniert eine professionelle Tänzerin sein muss. Neben dem Tanztraining machte sie ihren Abschluss an der Arundel High School. Einige Monate nachdem Rebecca ein Engagement bei der The Washington Ballet's Studio Company erhalten hatte, beendete sie mit 18 Jahren freiwillig ihre Karriere als Tänzerin.

    Heute studiert sie Logopädie an der Townson University in Maryland. Sie hat zu ihrer alten Liebe, dem Jazzdance, zurückgefunden und tanzt noch immer häufig und leidenschaftlich in ihrer Freizeit.

Großes Gewinnspiel zum Kinostart
von FIRST POSITION

Liebe FIRST POSITION FANS, die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist nun nicht mehr möglich.
Die Gewinner wurden ausgelost. Wir danken für die vielen Einsendungen

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